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Marslandung

Morgen früh um halb 8 unserer Zeit landet mal wieder ein Mars-Rover auf dem roten Planeten. Die Landetechnik ist diesmal wegen des Gewichts von “Curiosity” mehrstufig und in der Tat auf den ersten Blick ganz schön waghalsig. Noch dazu geschieht alles im Blindflug, denn die Funksignale brauchen angäblich fast eine Viertelstunde zwischen Mars und Erde.

NASA – die händeringend besser finanziert werden wollen/müssen – macht einen auf extra coole Marketing-Kampagne. “Seven Minutes of Terror”:

Mal sehen ob das Ding am Ende heil ankommt oder ob es ein Milliardenschrotthaufen sein wird. Ich bin gespannt.

Waidmann’s Heil

Hut ab vor der Leistung der involvierten Werbeagentur. Das Plakat klingt ja so, als hätten sie ein Picknick im Atomkraftwerk an den Mann bringen sollen.

Aber das Rehkitz ist nachträglich reinkopiert, oder?

(gesehen in München)

Resident Evil WTF?!

Hier ist der Trailer zur neuesten Inkarnation der anscheinend niemals endenden Resident Evil-Reihe. Nicht dass ich überhaupt wüsste, bei welchem Teil wir inzwischen angelangt sind. Die Macher wollen auch gar nicht, dass man mitzählt. Stattdessen konkurrieren sie mit “Underworld” um Beiworte: Retribution. Revolution. Re… was auch immer.

Ich will auch gar nicht darüber spekulieren, was für ein Crap der Film vielleicht wird – der Trailer spricht für sich und die YouTube-Kommentare zeigen, dass es dennoch genug Zuschauer gibt, die das ganze aufsaugen, um weitere Teile zu rechtfertigen. That’s business, und wo soll die gute Milla denn sonst mitspielen, wenn nicht in Filmen, die ihr Ehegatte für sie schreibt und produziert.

Aber wo ich mich vor Lachen weggeschmissen habe, waren die unglaublich schlechten VFX in einer Szene. Ich kann nur hoffen, dass das Zeug noch work in progress ist (nicht unüblich für frühe Trailer), und dass ich keinen Arbeitskollegen unwissentlich auf die Füße trete :-) Denn diese Shots sehen sowas von billig aus, das kriegen Leute auf YouTube mit AfterEffects besser hin.

Man beachte die stumpfe halbtransparente Explosion im 2. Bild, überhaupt die ganze seltsame inkonsistente Lichtstimmung aus Studiolicht-Greenscreen-Menschen und einem Wolkenfoto im Hintergrund, das sämtliche Perspektive vermissen lässt.

Das dritte Bild: keinerlei Tiefeneindruck, die hintersten Flugzeuge so crisp wie die vorderen… Dazu die heutzutage obligatorischen horizontalen Star-Trek-Lensflares auf jeder Scheißlampe, die aber im Gegensatz zu anderen Trash-Filmen wie BattleShip ein Schritt zurück in die 90er-Jahre sind. Im letzten Bild kommt der überbelichtete Himmel dagegen sehr gut, auch wenn die Explosionen einen kitschigen Glow drauf haben. Ich verweise nur auf einen früheren Blogeintrag zum Thema “realistische Explosion“.

Kalorien

Sitze im Zug hinter einem Pärchen vermutlich amerikanischer Fitnessfanatiker, die beide auf ihren iPads ernährungswissenschaftliche Magazine lesen und sachen sagen wie “Micro-Nutrients” und “Grapes are horribly, HORRIBLY high-calorie…”

Hab mir darauf erstmal nen Streuselkuchen gekauft….

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TiefKühlKost – Fail

Lecker

Immer die gleichen Filmplakate

Kreatives Echo oder einfach nur einfallslose Grafiker unter Zeitdruck? Im (frankophonen) Blog von Christophe Courtois gibt es eine Menge dieser Collagen aus den sich ewig wiederholenden Bildmotiven, die für Kinoplakate in Frage kommen. 2 davon habe ich hier wiedergegeben:

Strand und große Köpfe in den Wolken: Der Code für schnulzige Dramen

Einsamer Krieger von Hinten mit seiner Lieblingswaffe

Die Plakate gibt es auch auf den folgenden Seiten gesammelt, wenn man sich nicht durch Christophe’s Blog wühlen möchte:

Eine eigene Aufstellung mit einer erschöpfenden Beschreibung verschiedener Plakat-Typen findet sich im Blog videoraiders: Oft kopiert, selten originell.

Google Maps 8 bit version

Grandioser Aprilscherz von Google: