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Dur zu Moll zu Dur

Das ist mal ein netter Kanal bei Youtube: Das Vater-Tochter-Gespann hinter “MajorVsMinor” transponiert Popsongs mit Hilfe “mehrerer Programme” (so heißt es diffus in einem Kommentar) von Dur zu Moll oder umgekehrt. Die Lieder kriegen einen unglaublich anderen Touch. Manche klingen scheiße, viele Videos sind natürlich auch von Youtube’s Auseinandersetzung mit der GEMA betroffen und in Deutschland ohne Proxy nicht abrufbar. Aber manche sind pures Gold.

Hier zum Beispiel die Dur-Version von “Sweet Dreams”, die ungewohnt fröhlich klingt:

Ob-La-Di, Ob-La-Da als traurige Moll-Version (die Aufnahmequalität ist leider nicht so der Hit)

Klingelton

Der Ursprung des berühmten/nervigen NOKIA-Klingeltons. Man lernt nie aus…

(bei Sekunde 18)

Alles, was mit der Musik- und Filmindustrie falsch läuft in nur einem Bild

Vor dem Hintergrund der Nachrichten über die Schließung des Umsonst-Filme-Anguck-Portals “kino.to” ist es immer wieder lustig zu sehen, wie eine Multimillionen-Euro-Industrie es regelrecht darauf anlegt, ihre Kunden und Fans vor den Kopf zu stoßen.

Leider kann ich die von Weird Al höchstpersönlich auf seiner Youtube-Seite veröffentlichten Musikvideos in Deutschland nicht sehen. Was hat die GEMA damit zu tun? Ich weiß es nicht. Herr Yankovic vermutlich auch nicht, aber Deutsche scheinen nicht allein zu sein, denn Weird Al verweist Nicht-Amerikaner direkt auf Myplay, wo es alle seine Videos zu sehen gibt.

Als jemand, der eigentlich seine Brötchen in der Medienindustrie verdient, habe ich vollstes Verständnis für jeden hierzulande, der sich internationale Filme, Dokus und Serien aus dem Netz zieht. Denn jemand, der zeitnahen, originalsprachigen und werbefreien Entertainment-Stoff sucht, wird hierzulande leider nicht legal bedient.

Herr der Ringe Live

Gestern war ich in der Live-Orchester-Vorführung der Münchner Symphoniker von Lord of the Rings (Teil 2). Ein ambivalentes aber großartiges Erlebnis.

Zum einen sehr beeindruckend und 1A vorgetragen – inklusive großem Chor und Kinderchor sowie einer Solosopranistin. Andererseits ein durchaus gewöhnungsbedürftiges Zerteilen der eigenen medialen Aufmerksamkeitsfähigkeit: unmöglich, gleichzeitig Leinwand und Orchester im Auge zu behalten. Manchmal gehen auch die Sprechrollen in der Schlachtenmusik unter (gut, dass es die Originalfassung mit deutschen Untertiteln war).

Lord of the Rings Film-Set bei Queenstown, NZ

Doch genau das macht die Einzigartigkeit dieses Erlebnisses aus: Dadurch, dass das in der normalen Kino-Wahrnehmung unsichtbare Filmorchester und dessen sonst perfekt in den Film gemischte Musik in’s Rampenlicht gezerrt werden, wird einem wieder bewusst, dass ein Film aus mehreren Komponenten besteht. Der passive Popcorn-Konsument in einem wird gefordert, diese Teile wieder zusammenzusetzen, was aber durch das unübersehbare und beleuchtete Musikerheer vor der Leinwand nicht funktionieren kann. Zurück bleibt Ehrfurcht vor dem Film als Gemeinschaftswerk, statt der sonst üblichen und schnell verkonsumierten Fixierung auf die Gesichter der Hollywoodstars.

Whirlybird

Mein Ohrwurm zum Jahresende:

Frohe Feiertage!

Tron

The new TRON trailer is out, which brought back memories of a TV show from the 80s. AUTOMAN! Check out the opener. Pretty neat VFX for a TV show back then.

Will neon glow become the next best design element, superseding the Apple-style gloss effect? We’ll find out soon enough.

Here’s a music video that already does a good job at resurrecting a 30 year-old image of cyberspace: Mark Ronson – Bang Bang Bang

edit: great, youtube disabled embedding of the video. Go this way instead.

Who Let The Cats Out?

Gestern war ich auf einem Konzert von Katzenjammer im Atomic Cafe. Die vier Norwegerinnen machen eine Musik, die wie eine Mischung aus nordisch angehauchtem Folk und Western-Polka klingt. Wäre ich Musikjournalist, würde ich vielleicht schreiben sie klängen wie ein Vikingerschiff auf Partykurs voller Mädels plus Weird Al Yankovich. Wäre ich ein guter Musikjournalist, würde ich mich für diesen Vergleich schämen :-)

Auf alle Fälle haben Katzenjammer auf der Bühne schlichtweg Spaß. Und Talent. Denn jede der vier besitzt eine großartige Stimme und spielt mindestens 2 Instrumente. Das im Internet verfügbare Lied “Bar in Amsterdam” ist eindeutig das fetzigste und “kommerziellste” Lied ihres Albums “Le Pop”, das Video dazu gibt es hier: