Shopping
In China gibt es quasi alles zu kaufen, und für Westler auch alles zu bezahlen. Umso erstaunter war ich, als sich der Kauf bestimmter Dinge des täglichen Lebens zu einer Odyssee ausweitete. Punkt eins, das Deo. Carrefour, ein dem Kaufland ähnlicher Riesensupermarkt, führt so ziemlich alles. Inklusive Unterhaltungselektronik und Fahrrädern. In der Drogerie-Ecke gibt es eine überwältigende Bandbreite von Haarshampoos, Rasiergels, Haarshampoos, Hauptcremes, Parfum, Zahnpasta, Haarshampoos, Eau-de-Toilette und Haarshampoos.
Kein. Verdammtes. Deo. Nichts.
Aber das Kaufhaus ist ja groß, also mache ich mich auf den Weg durch die anderen Geschäfte der siebenstöckigen Mall und lasse meine Blicke über die diversen Stände für “Fragrances” von Dior und Co schweifen, die von eifrigem Verkaufspersonal bevölkert werden. Nein, ich schaue nur. Bu Jao. Ach meinetwegen, riechen tu ich mal. Hm, tja danke, nicht mein Geschmack. Bu Jao. Endlich entdecke ich in einer Glasvitrine Importdeos von Adidas. Wie ein Schatz werden sie von der Verkäuferin gehütet. Aber endlich ist auch dieser Einkauf erledigt.
Nächster Punkt auf der Todo-Liste: Eine warme Daunendecke. Hier ist die Odyssee zu Ende, bevor sie überhaupt anfängt. Eine eifrige Verkäuferin hält mir sofort alle möglichen Packungen mit Bettbezügen unter die Nase sobald ich nur in die Nähe der Bettenabteilung gelange. Das wäre doch genau das was ich bräuchte, meinte sie. Super Farbe, und auch noch mit 2 Kopfkissenbezügen, sagt sie. Bzw denke ich, dass sie sagt. Denn natürlich drischt nur ein chinesischer Wasserfall auf mich ein. Aber da ich eine Decke will, versuche ich mich davonzustehlen. 200 Yuan aufwärts kosten hier Bettdecken. Unverschämt denke ich. Man gewöhnt sich eben daran, dass man dreistellige Beträge nur äußerst selten ausgeben muss. Aber natürlich nimmt mir auch hier die freundliche Verkäuferin die Entscheidung ab. Sie zieht mich an meiner imaginären Hand ein Regal weiter zu einer Decke für 199. Reduziert sei das tolle Produkt, und hier, fühlen Sie mal wie weich die ist, da können Sie doch nicht nein sagen! Da, ich hole ihnen auch noch einen größeren Einkaufswagen, vielen Dank für Ihren Einkauf, beehren Sie uns doch bald wieder! (denke ich wiederum dass sie gesagt hat).
Weiter geht der Einkaufsbummel in diesem Ameisenhaufen aus Menschen. An einem Zentnerkübel Szechuanpfeffer vorbei fällt mein Blick auf Ananas, die bereits fertig geschält und in Korkenzieherform geschnitzt verkauft werden. Ein Pfund Ingwer für 70 Cent, genau das richtige für die sich anbahnende Erkältung. Das Obst und Gemüse wird hier von freundlichem aber gelangweiltem Personal für mich gewogen und eingetütet. Daneben gibt es… Gänsehälse!… nein, die Fleischtheke schau ich mir dann doch nicht näher an.
Weiter geht es zu einem Imbiss beim New York Hotdog, wo ein Verkäufer mit Nikolausmütze uns eine Lostrommel unter die Nase hält und in perfektem Englisch sagt, wir mögen doch Weihnachtswünsche auf Post-its schreiben und an die Wand pappen. Als Belohnung dürfen wir ein Los ziehen, ein Dritter Platz, und ich bekomme einen kleinen Haibao-Anhänger. Endlich muss ich mir dieses Pflichtsouvenir nicht mehr selbst kaufen. Woher wir kämen? Wahnsinn, ich kann meine Sprachfetzen anwenden, die ich vor ein paar Wochen gelernt habe. De Guo! Germany. Der Nikolaus blüht auf. Ja, das Fußballteam mag er! Und München? Berühmt für Bier, nicht wahr? Und ein noch besseres Fußballteam! Na klar sage ich, und möchte wissen ob er schonmal in Deutschland war. Nee, er wüsste aber halt eine Menge. Ich lobe im Gegenzug sein Shanghai, ganz großartig wäre es. Und am liebsten würde ich zur Expo wiederkommen. Endlich ist mein Szechuan-Chilli-Dog fertig, einen Tee mit Milch als Dankeschön gibt es auch noch dazu. Take away und ab durch die Mitte.
Da wünscht man sich doch manchmal die Servicewüste Deutschland zurück. Kein Wunder dass die Chinesen soviel Entspannungsgymnastik erfunden haben. Der Herzinfarkt wäre sonst vorprogrammiert. Im Taxi kann ich durchatmen. Ich setze mich vorne hin, schnalle mich nicht an, und lasse mich durch den Abendverkehr schippern. Wieso hat mich der Verkehr Anfangs eigentlich so gestresst? Jetzt, nach zwei Monaten, vertraue ich der Intuition des Fahrers, und kann mir sogar denken, welche Lücke er im Gegenverkehr nutzen wird, um links abzubiegen.
Alles easy.
Wohnung
Nach 2 Monaten im Hotel habe ich nun eine Wohnung von anderen Freelancern übernommen. Nun wohne ich also im 25. Stock chinesischer Etagenrechnung. Eigentlich ist es der 20., denn 1 ist das Erdgeschoss und es fehlen wenig überraschend die Unglückszahlen 4, 13, 14 und 24.
Es weihnachtet
Auch in Shanghai wird die Weihnachtsdeko inzwischen rausgehängt, das “Fest der Liebe” ist hier wie bei uns Halloween und der Valentinstag ein reines Schenkfest, das noch nie religiös aufgeladen war. Aber alles was funkelt und dudelt kann den Chinesen nur lieb sein, und deshalb finden sich amerikanisch anmutende Santa-Claus-Bilder an vielen Schaufenstern und rotweiße Mützen auf den Köpfen mancher Verkäufer und Verkäuferinnen.
Lebkuchen und Schnee sind in Shanghai weit entfernt, Weihnachtsstimmung keimt deshalb nicht so richtig auf. Glücklicherweise soll es hier in Shanghai einen deutschen Weihnachtsmarkt geben. Und der Markt ist nicht irgendwo, nein, er ist im Paulaner Bräuhaus! Mitten in der French Concession steht hier doch tatsächlich eine recht schicke Villa, in deren Vorgarten sie grünen Kunstrasten ausgelegt und diverse Buden aufgestellt haben. Der Eintritt kostet 10 Yuan und die werden auch gleich auf die erste Tasse Glüchwein à 50 Yuan angerechnet. Die Preise sind also für Chinesen so hoch, als würden wir in Deutschland 20 Euro für die Tasse Glühwein zahlen, und der Händler, der vor dem Haupteingang Strohsterne am Straßenrand verkauft, ruft in mir ein schlechtes Gewissen hervor.
Leichte Weihnachtsstimmung keimt dennoch auf, denn der Glühwein schmeckt tatsächlich sehr gut. Ebenso die Bratwurst, die im Anschluss verzehrt wird. Ein Aufbackbrötchen hat mir noch nie so gut und heimatlich geschmeckt, glaube ich, denn ansonsten muß man in Shanghai schon suchen, um nicht nur labbriges, gesüßtes Weißbrot zu bekommen.
Der Rest der Buden ist ebenso erfreulich authentisch. Es gibt nämlich all die Sachen, die man auch zu Hause nicht kaufen würde, die man aber auf jedem Weihnachtsmarkt findet: Töpfe, Bilderrahmen, Füller… Doch es gibt auch das eine oder andere gebastelte und chinesische (ein Grill bietet gebratene Fisch- und Muschelspezialitäten). Was glücklicherweise fehlt ist Weihnachtskitsch der amerikanischen Art. Nirgendwo dudelt uns “White Christmas” entgegen, man kann einfach in Ruhe auf Kunstrasen über ein kleines bisschen Dezember-Deutschland schlendern. Schnee wäre jetzt nicht schlecht… 🙂
(mehr Fotos in Michael’s Blog)
Zhongshan Park
[gesprochen: dschongschan]
Heute ist es sonnig, wenn auch nicht gerade warm. Der Winter hat eben auch in Shanghai endlich Einzug gehalten. Dennoch mache ich einen Spaziergang in den nahegelegenen Park, der am Wochenende sehr gut besucht ist. Am Eingang begrüßt mich natürlich die obligatorische Haibao-Statue, um die herum sich heute diverse Verkäufer platziert haben. Auf Decken oder von ihrem Fahrrädern aus haben sie CDs, Mangas, Spielzeugpistolen, Schals und lebendige Hamster im Angebot.
Drinnen im Park gibt es an jeder Ecke neue Eindrücke, so dass ich mich wie jemand fühle, der zum ersten Mal in seinem Leben einen Supermarkt betritt. Linkerhand hat sich eine kleine Menschentraube um zwei Männer versammelt, die Schnulz-Karaoke singen, rechterhand übt jemand (mit Betonung auf “übt”) auf seiner Tuba. Ein Kerl im Seidenpyjama macht Tai-Chi oder vielleicht Kungfu-Bewegungen (zumindest will er cool dabei aussehen), während sich neben ihm bereits ein paar ältere Herren und ein kleines Kind aufwärmen um es ihm gleich zu tun. Ein Dutzend Fotostudenten sucht nach passenden Winkeln, aus denen sie ein Modell knipsen können, dass sich verträumt im dicken Pulli an einen kleinen Baum mit gelben Blättern schmiegt.
Mehrere Pärchen spielen in der Kälte ein bisschen Badminton hin und her, andere kuscheln sich auf Parkbänken zusammen. Ein Mädchen trägt eine große Wollmütze mit Panda-Ohren. Ein paar Schritte weiter lässt jemand einen Drachen steigen, und als ich zum Himmel blicke staune ich nicht schlecht. Ein gutes Dutzend Drachen schwebt nahezu regungslos in der Luft, einige davon so hoch wie ich noch nie einen Drachen gesehen habe. Es müssen mindestens 200 Meter sein. Die Hochhäuser drumherum wirken fast näher. Auf einer großen Wiese stehen sie, die Drachendomteure, und haben es sich wie Angler auf kleinen Klappstühlen und mit Thermoskanne gemütlich gemacht. Wie sie es schaffen, dass sich ihre Schnüre nicht überschneiden, ist mir ein Rätsel.
Laute Musik schallt mir entgegen, und eine Baumreihe weiter sammeln sich wieder Menschentrauben um Karaokesänger sowie eine ganze Kapelle, vor der eine Frau Arien schmettert. Ein Passant steht still und abseits da, und dirigiert mit einem Stöckchen zur Musik vor sich hin.
50 Meter weiter, auf einem gepflasterten Platz, tanzen mehrere Dutzend Paare Chachacha. Von Jung bis Alt ist alles vertreten, und die ganz Alten stehen immerhin da und wiegen sich leicht im Takt. Daneben hat jemand chinesische Schritfzeichen und einen Haibao mit Wasser auf den Beton gemalt, und Passanten studieren sein Werk, das sich zu dieser Jahreszeit nicht ganz so schnell verflüchtigt wie im Sommer. Ich werde wieder einmal daran erinnert, dass ich hier totaler Analphabet bin. Steht dort “Ich wünsche euch einen schönen Tag” oder “Auf, Genossen, der Arbeiter- und Bauernstaat wird siegen”? Ich weiß es nicht, und es ärgert mich, dass mir dadurch ein tieferer Einblick in die Gesellschaft verwehrt bleibt.
Auf dem Rückweg kaufe ich bei einem der Händler noch etwas, das aussieht wie kleine kandierte Äpfel am Spieß. Ich beisse rein und erwische erstmal einen Kern. Der Rest schmeckt sauer, die Glasur ist ziemlich hart. Eine chinesische Kollegin klärt mich auf: Es ist Weißdorn mit Honigglasur. Auf den ersten Biss lecker, aber wie alle diese Jahrmarktsleckereien wird man ihrer überdrüssig bevor man sie komplett verspeist hat 🙂
habi?
Heute ging’s auf nen Absacker in eine Eckkneipe hinter’m Büro, die von 3 Mädels geführt wird, und die es charmant verstehen, die Gäste abzufüllen ohne selber mit trinken zu müssen.
Heute schallt – vielleicht zur Feier unseres Eintreffens? – nerviger Eurotechno aus den Boxen. Chinesen sind unkonventionell, was Musikauswahl für Geschäfte und Friseursalons angeht. Aber immerhin ist es nicht “The Rose” von Bette Midler oder Scarborough Fair. Beides habe ich hier in 4 Wochen öfters gehört als in meinem ganzen Leben zuvor, denn diese beiden Evergreens werden von den rollenden CD-Raubkopie-Händlern auf voller Lautstärke hoch und runter gedudelt. Wenn man den englischen Text nicht beachtet, plätschern beide Lieder aber tatsächlich genauso vor sich hin wie die Chinarestaurant-Musik bei uns in Deutschland. Das kann kein Zufall sein…
Zurück in die Bar! Nach dem ersten Pitscher Bier tauchen nämlich nebenan zwei jugendliche Chinesen Mitte 20 auf, und plötzlich merke ich, dass meine zwei Kollegen und ich im Rampenlicht zu stehen scheinen. Die Chinesen reden uns plötzlich auf chinesisch an, und ebenso schnell ist klargestellt, dass wir kein Wort verstehen sowie sie dafür kein Englisch können. Erst die Bartenderin schafft Klarheit: wir sähen wie Filmstars aus. Und ich wie Beckham. Das Kompliment muss erstmal sacken.
Es kommt von einem Kerl Mitte 20 mit schwarzer Bruce-Lee-Mähne und einem Erkan-und-Stefan Schnauzbart. Er mag scheinbar meinen Kurzhaarschnitt – wie ein Kung-Fu-Kämpfer sähe das aus – und den Vollbart meines griechischen Kollegen. Wir geben hier wahrlich großartige Ausländerklischees ab.
Wie dem auch sei… er macht eine Fotogeste und reicht erstmal seine Visitenkarte rüber, die ich kulturell angemessen mit beiden Händen und überschwänglicher Dankbarkeit in Empfang nehme. Fotograf ist er. Ich versuche drumrum zu kommen, meine Visitenkarte herauszurücken (es ist sowieso eine deutsche), aber nachdem mein Kollege seine hergibt, kann ich meine nicht zurückhalten. Unser Gegenüber macht die Telefongeste aus Daumen und kleinem Finger und ich habe wohl soeben einem Fotoshooting eingewilligt. Ich hoffe er ruft mich nicht an (fürchte aber, es wird so kommen).
Mit ein paar Bier und Zigaretten (ich lehne letzteres dankend ab) als internationales Völkerverständigungsmittel ist schnell eine Kommunikation aufgebaut. Alles was nicht nach 1 Minute wildem Herumgefuchtel verständlich gemacht werden kann übersetzt uns die eilig herbei gerufene Kellnerin. Zuerst lernen wir, aus welchen Ländern wir kommen:
dé guó – Deutschland (quasi: D-Land)
xi là – Griechenland
Das restliche Vokabular sitzt bei mir bereits:
gān bēi – cheers (wörtlich “leeres Glas”, also ist nicht Nippen angesagt, sondern “hau wech!”)
zài jiàn – Auf Wiedersehen [gesprochen: dsai dschiä]
Neu erlerne ich:
bù yào – nein danke
“habi?” fragt mich der Fotograf? Wir einigen wir uns darauf, dass er damit “happy” meint, die Kellnerin übersetzt im Vorbeigehen, dass unser Trinkkumpane es toll findet mit uns anzustoßen und PROST! eine neue Runde ist eingeschenkt.
Das weitere Gespräch beschränkt sich auf die abenteuerlichen Versuche, uns gegenseitig die Zahlen bis 10 beizubringen. Ich hab sie eigentlich schon seit Wochen gepaukt – bis auf die verflixte neun, die ich einfach immer vergesse. Doch unser Gegenüber nuschelt entweder nach den ganzen Bier oder er spricht Shanghainesisch statt Mandarin.
i – er – san – se – oh – liu – dschi – ba – (mist) – se
one – two – dree – fooo – eif – six – seben – eigh – nein – tenn
So radebrechen wir uns die Zahlen durch, die wir auf einem Zettel notieren. Den Tonfall malt der Chinese mit dem Zeigefinger in die Luft. Ich schaffe den Unterschied von 4 und 10 und PROST! wird angestoßen und ich ernte einen erhobenen Daumen.
Nach ein paar weiteren “Gan Bei” und einer Schüssel Erdnüssen ist der Abend zu Ende. Wir verabschieden uns, und gehen unsere eigenen Wege. Aber nicht, ohne uns zuvor wieder zu verabreden in die ominöse Eckkneipe. Als Erkennungszeichen wird ein Anruf dienen, bei dem mir ein Chinese die Zahlen von 1 bis 10 auf unverständlichem Englisch aufzählen wird…
Chinesisch Essen 4
Im SZ Magazin ist ein interessanter Artikel erschienen über einen deutschen Sternekoch, der sich intensiv mit der chinesischen Küche befasst hat. Soweit ich es als reiner Essenskonsument hier beurteilen kann ist alles wahr, was er sagt 🙂 Besonders, dass Chinesen dem Essen einfach eine ganz andere Bedeutung zuordnen, also einer für die gesamte Runde einfach ein paar Speisen ordert von denen jeder mitisst und am Schluss einer die Rechnung begleicht.
Interessant ist auch, mit welchen Gewürzen gearbeitet wird, und wieso die Chinarestaurants in Deutschland null mit der richtigen chinesischen Küche zu tun haben.
Eine gute Gelegenheit, alle Essensfotos loszuwerden, die sich inzwischen angesammelt haben. Rechts im Bild handelt es sich um den “Hot Pot”, eine Schüssel mit zwei getrennten Seiten, in denen eine Gemuesebrühe und eine scharfe Brühe vor sich hinkocht. Wie beim Fondue werden allerlei Sachen reingeworfen. Anders als beim Fondue verteidigt hier aber niemand seine Brocken bis auf’s Blut, sondern man fischt einfach drin rum und schaut was wieder auftaucht.
Links haben wir einen typischen Restaurantbesuch, zu dem uns Kunden eingeladen haben. Es ist hier üblich, dem Gast Respekt zu zollen, indem man erstmal gehörig auffahren lässt. Je mehr übrig bleibt, so scheint es, desto mehr respektiert einen der Gastgeber. Reis bestellt man übrigens immer extra, und das scheinen auch hauptsächlich nur Westler zu machen.

Solche Hygieneschilder hängen in fast allen Restaurants. Bedenkt man die enorme Lobbyarbeit der Gastroverbände, wenn es bei uns um Raucher- und Nichtraucherbereiche geht, so möchte ich gar nicht wissen, wie groβ das Getöse wäre, wenn man in Deutschland derartige Schilder anbringen müsste. In China interessiert es allerdings auch niemanden, dass ein Lokal einen roten Smiley hat 🙂








