Shanghai Photos 2
Fotos aus unserem Büro und von einem kleinen Wohnblock in der Nähe, der noch nicht durch Hochhäuser ersetzt wurde.
Wie das dann aussieht, wenn Hochhäuser hochgezogen werden, zeigen die folgenden beiden Panoramen. Eigentlich bräuchte es einer kompletten 360 Grad-Ansicht, um das Gefühl wiederzugeben, das man als kleiner westlicher Tourist in diesem Betondschungel bekommt.
Es ist eben eine ganz andere Art der Stadtplanung, und was in Deutschland eine Bausünde in Beton wäre, ist hier blanker Fortschritt. Ich komme mir, wie vor ein paar Tagen schon gesagt, nicht so eingeengt vor, wie in den Straßenschluchten Manhattens. Nichtmal das Wort Moloch würde ich verwenden wollen, auch wenn die letzten Tage ein nebliger, staubiger Smog die Sicht etwas trübt. Gut dass die Shanghainesen sich Elektromotoren an alles schrauben, was auf 2 Rädern rollt. Schade, dass sie sich dadurch Nachts in lautlose Fußgängerfallen verwandeln, und Licht anzuschalten würde ja sowieso nur die Reichweite mindern. Auch die meisten Busse haben übrigens saubere Oberleitungen.
Airports and Laptop Batteries
Since I’ve just flown across the globe to China, this comic from xkcd seems a bit familiar I must say 🙂
Chinesisch Essen 2

Hier haben wir eine kleine Ausbeute vom Supermarkt gegenüber. Es macht Spaß, Dinge auf Verdacht zu kaufen und zu sehen wie sie schmecken. Hunderte von Nudelsuppen warten ebenfalls auf Degustation. Zum Glück ist vieles auch Englisch beschriftet. Beef with Sauerkraut gefällig?
Auf Apfelschorle musste ich jedoch bislang verzichten. Das Cider ist pervers süß und das was ich für Wasser hielt (bläulich schlicht und ohne bunten Schnickschnack können doch nur Wasserflaschen sein, oder?) schmeckt wie Sprite. Lehre: Wort für Wasser lernen und am Kiosk bestellen. Shui heißt das nämlich. Einfach zu merken und sprechen, nicht nur für Anhänger fernöstlicher Einrichtungsphilosophien. Und zusammen mit der Mengenangabe ergibt sich eine Flasche Wasser:
yi píng shuǐ
[gesprochen: ii ping schui]
Aber Vorsicht, ping heißt auch Apfel. Aber solange es nicht Dumpfbacke heißt… 🙂
Die Chinesischen Oreos schmecken übrigens wie gewohnt. Snickers, M&Ms und das ganze bekannte Zeug liegt hier ebenfalls in den Regalen. Verhungert wird vorerst nicht.
No Dogs Allowed
That must be the craziest “no pets allowed inside this store” sign I have ever seen. At least they didn’t choose a panda bear for this sign since walking inside with one of them is as unlikely as having my dog carry a bottle of schnapps.
3 Kleine Details
- Gegenstände, besonders Visitenkarten, und Geld werden mit beiden Händen überreicht und angenommen.
- Vor unserem Büro wird immer an die selbe Stelle auf der Stufe gespuckt. Jeden Tag auf’s neue. Vielleicht entsteht bis ich hier fertig bin ein Stalaktit. Immerhin besser, als wenn – ebenfalls bereits beobachtet – eine Mutter ihr Kleinkind auf den Gehsteig pinkeln lässt.
- Man braucht keinen Adapter für die Steckdosen. Es passen (zumindest hier in der Stadt) sowohl die dreipoligen als auch die Eurostecker rein.
Shanghai Photos 1
A few impressions from around our office on Yuyuan Lu. The dog was wearing 2 pairs of tiny shoes. I didn’t dare to approach the girl for a closeup photo. Besides, a dozen cyclists would have run me over 🙂
Chinesisch Essen 1
Essen ist natürlich ein ganz großes Thema. Fangen wir also mit meinen ersten subjektiven Beobachtungen an. Die wichtigste: Das Essen hier ist verdammt lecker. Die zweite: die Darreichungsform lässt mitunter zu wünschen übrig. Let me explain…
Meine erste Essensbegegnung war ein Geschäftsessen. Es waren ungefähr 20 Leute vom Chinesischen Produktionsteam da und haben es in einem Restaurant ordentlich krachen lassen. So einen Einstand bekommt man selten. Wie üblich werden zig Gerichte auf einem Drehgestell angerichtet und jeder nimmt von allem. Es gab allerdings keinen Reis dazu.
An sich war alles lecker. Besonders die Chili-Garnelen. “Ah, that’s western style. We don’t eat like that” hieß es dann vom Produzenten. Sehr interessant. Also weiter. Vielleicht die Tofu-Suppe?
…
Fazit: klare, eher schleimige Soßen schmecken widerlich. Das bestätigt sich später auch bei ein paar Pilzen. Den Geschmack trifft man in Deutschland so nicht an, und ich kann nicht sagen von welchem Gewürz er rührt.
Aber zurück zu den Sachen die schmecken, die in ihrer Darreichungsform aber gewöhnungsbedürftig sind. Fleisch zum Beispiel. Es ist hier üblich, Knochen- und Knorpelstücke mit im Essen zu haben. Das Zeug wird einfach gehackt, und rein damit. Die Stücke muss man eben gekonnt abknabbern und wieder ausspucken (auf den Tisch oder Boden – wie befürchtet – bislang aber noch nicht, ich glaube die Stadt-Chinesen sind inzwischen zivilisierter geworden). Huhn und Rind sind dafür Kandidaten.
Schweinefleisch hat ein anderes Problem. Die Schwarte ist mit dran. Aber: sie schmeckt nicht nach glibberigem Fett oder kaugummiartiger Masse. Sie ist super weich und schmeckt wie das Fleisch selber. Wie dieses Kochwunder zu Stande kommt weiß ich nicht und mir soll’s Recht sein. Kürzlich hatte ein Kollege jedoch ein Stück Schwein vom Liefersevice, von dem uns eine Borste zugewunken hat. Das ist dann schon eher ein kleiner Appetitzügler.










